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Eichdirektion unterstützt CO2-Challenge

Wenn im Motorsport ein Boxenstopp eingelegt wird, achten alle auf die kostbaren Sekunden, die bei einem Tankvorgang verstreichen. Anders bei der CO2-Challenge: Hier gewinnt, wer am spritärmsten fährt und damit wertvolle Ressourcen spart. Zum Wohle des eigenen Geldbeutels, vor allem aber zum Wohle der Umwelt. Die Eichdirektion leistet Gewähr dafür, dass die Teilnehmer mit der energiefreundlichsten Fahrweise ausgezeichnet werden.

Am 13. Oktober war es wieder soweit und die Auto-Zeitung suchte zusammen mit Ihren Partnern Motul, Suzuki, der WGV-Versicherung und dem Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes den Spritsparmeister 2013.

Betanken des Testwagens

Zehn Kandidaten, ausgewählt unter 8.000 Bewerbern, machten sich mit ihren Beifahrern in Frankfurt/Main an den Start. In einem vorgegebenen Zeitrahmen galt es, im dichten Großstadt-Verkehr möglichst wenig Dieselkraftstoff zu verbrauchen. Alle Teams waren im Suzuki SX4 S-Cross unterwegs.
Noch bevor der erste Fahrer vom Start ging, war die Hessische Eichdirektion tätig geworden, um einen fairen Ablauf des Wettbewerbs zu garantieren. Hierzu hatten sich Florian Becker und Johannes Wenzel vom ordnungsgemäßen Zustand einer Zapfsäule der Total Station Heerstraße 78 überzeugt. Da die Säule noch gültig geeicht war, waren Beschaffenheitsprüfung und messtechnische Prüfung hier nicht mehr erforderlich. Die Autos konnten betankt werden und der Füllstand wurde durch die HED-Mitarbeiter protokolliert. Schließlich verplombten sie den Tank – unerlaubtes Nachtanken war nunmehr ausgeschlossen.

Aufbringen der Versiegelung

Dann konnte das Rennen beginnen. Jeder der Fahrer wollte mit seinem eigenen Fahrstil unter Beweis stellen, dass er zum „Vettel unter den Benzinsparfüchsen“ taugt. Nachdem die Teams vier Kontrollpunkte und schließlich ihren Zielort erreicht hatten, richteten sich die Augen wieder auf die Kollegen der Hessischen Eichdirektion, denn erst ihre Messung konnte belegen, wer wirklich der „Verbrauchsweltmeister“ war.

Protokoll

War die Plombe unbeschädigt, konnte sie entfernt und das Auto erneut betankt werden. Für die von den Eichbeamten protokollierte Menge galt dann: weniger ist mehr. Das Siegerteam lag mit 3,9 Liter Dieselkraftstoff pro 100 Kilometern deutlich unter dem angegebenen Normverbrauch von 4,4 Liter. So erzielte der Fahrer einen fantastischen CO2-Ausstoßwert von nur 102 g/km und bekam als Hauptgewinn mit dem Suzuki Swift 1.3 DDiS zwar kein Rennwagen, dafür aber ein Auto, das ihm beim umweltverträglichen Fahren gute Dienste erweisen wird.

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